Tipps für eine gelungene Eingewöhnung:
Wenn euer Kind in den ersten Eingewöhnungstagen eure Nähe besonders braucht, ist das völlig in Ordnung. In den darauffolgenden Tagen könnt ihr euch nach und nach zurückziehen, euer Kind am Rande des Raumes beobachten und da sein, wenn es zu euch kommt. So kann der Beziehungsaufbau zwischen eurem Kind und mir nach und nach wachsen.
Vertraute Lieblingsgegenstände wie ein Kuscheltier, eine Decke, ein Schnuller oder die Flasche können dem Kind als kleine Begleiter helfen und Sicherheit geben.
Bitte verzichtet während der Eingewöhnung darauf, euer Handy zu nutzen. Nutzt die Zeit stattdessen, um euer Kind zu beobachten, die Tagesstruktur und mich kennenzulernen.
Wenn möglich, könnt ihr euer Kind im Vorfeld bereits langsam an die neuen Zeiten gewöhnen – zum Beispiel an die Essens- und Schlafenszeiten.
Erlaubt eurem Kind (und auch euch selbst), traurig zu sein und den Gefühlen Ausdruck zu geben. Es ist normal, wenn euer Kind beim Abschied weint. Meist lässt es sich schnell beruhigen und fühlt sich dennoch geborgen und wohl.
Verabschiedet euch bitte bewusst, aber kurz und ein Mal. Langwierige oder sehr dramatische Abschiede kann euer Kind oft zusätzlich verwirren. Selbstverständlich dürft ihr jederzeit anrufen und nachfragen, wie es eurem Kind geht. Auch ich werde mich bei euch melden, wenn euer Kind einmal besonders untröstlich ist.
Insbesondere während der ersten Trennungsphasen wäre es schön, wenn ihr in der Nähe bleibt, damit ihr im Bedarfsfall schnell zurückkehren könnt.