Freie Plätze: 3 ab mitte September 2026

Eingewöhnung

Ein neuer Lebensabschnitt

beginnt für euch und euer Kind. Eine gute Eingewöhnung mit ausreichend Zeit ist dafür von großer Bedeutung. Sie sollte kindgerecht und individuell auf euer Kind abgestimmt sein.
Nur wenn ein Kind einer erwachsenen Bezugsperson vertraut, kann es sich sicher entfalten, weiterentwickeln und sein „Ich“ entdecken.

Bitte nehmt euch Zeit und plant für die Eingewöhnung etwa drei bis vier Wochen ein. Als Eltern seid ihr für mich wichtige Partner, denn ihr kennt euer Kind am besten und könnt seine Bedürfnisse und Befindlichkeiten besonders gut einschätzen.

Damit auch ich euer Kind kennenlernen kann, ist mit eure Anwesenheit sehr wichtig. Verbringt deshalb gemeinsam mit eurem Kind die ersten Tage bei mir.
Der erste Trennungsversuch wird frühestens nach 3 Tagen eingeplant und maximal etwa 30 Minuten dauern.

Tipps für eine gelungene Eingewöhnung:


Wenn euer Kind in den ersten Eingewöhnungstagen eure Nähe besonders braucht, ist das völlig in Ordnung. In den darauffolgenden Tagen könnt ihr euch nach und nach zurückziehen, euer Kind am Rande des Raumes beobachten und da sein, wenn es zu euch kommt. So kann der Beziehungsaufbau zwischen eurem Kind und mir nach und nach wachsen.

Vertraute Lieblingsgegenstände wie ein Kuscheltier, eine Decke, ein Schnuller oder die Flasche können dem Kind als kleine Begleiter helfen und Sicherheit geben.

Bitte verzichtet während der Eingewöhnung darauf, euer Handy zu nutzen. Nutzt die Zeit stattdessen, um euer Kind zu beobachten, die Tagesstruktur und mich kennenzulernen.

Wenn möglich, könnt ihr euer Kind im Vorfeld bereits langsam an die neuen Zeiten gewöhnen – zum Beispiel an die Essens- und Schlafenszeiten.

Erlaubt eurem Kind (und auch euch selbst), traurig zu sein und den Gefühlen Ausdruck zu geben. Es ist normal, wenn euer Kind beim Abschied weint. Meist lässt es sich schnell beruhigen und fühlt sich dennoch geborgen und wohl.

Verabschiedet euch bitte bewusst, aber kurz und ein Mal. Langwierige oder sehr dramatische Abschiede kann euer Kind oft zusätzlich verwirren. Selbstverständlich dürft ihr jederzeit anrufen und nachfragen, wie es eurem Kind geht. Auch ich werde mich bei euch melden, wenn euer Kind einmal besonders untröstlich ist.

Insbesondere während der ersten Trennungsphasen wäre es schön, wenn ihr in der Nähe bleibt, damit ihr im Bedarfsfall schnell zurückkehren könnt.

Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

Es liegt mir sehr am Herzen, dass sich sowohl euer Kind, als auch ihr euch bei mir geborgen fühlt. Ein offener Austausch ist für mich selbstverständlich – deshalb nehme ich mir im Alltag gerne Zeit für Gespräche an der Tür oder für ein ausführliches Elterngespräch nach Terminvereinbarung.
Ihr seid als Eltern für mich wichtige Partner
und die ersten Bezugspersonen eures Kindes – niemand kennt es so gut wie ihr.